
KreditkarteMit der Kreditkarte bargeldlos und flexibel bezahlen Die Kreditkarte gewinnt als Zahlungsmittel auch in Deutschland zunehmend an Beliebtheit. Kreditkarten unterschiedlicher Institute unterscheiden sich in manchen Punkten jedoch stark in ihrer Verwendbarkeit und in ihren Abrechnungsmöglichkeiten. Eine Kreditkarte dient der Zahlung von Dienstleistungen und Waren. Entstanden ist der Name Kreditkarte dadurch, dass Karteninhabern durch die Kreditkarte oftmals ein Kredit gewährt wird. Die Verwendung des Begriffs Kreditkarte wird international allerdings uneinheitlich verwendet. In Deutschland werden neben den echten Kreditkarten auch Scheckkarten beziehungsweise Debitkarten, Prepaidkarten, Chargekarten und Daily-Chargekarten als Kreditkarte bezeichnet. Der Erwerb einer Kreditkarte setzt eine ausreichende Bonität des Kartenbesitzers in Form regelmäßiger Zahlungseingänge voraus. Prepaidkarten bilden hierbei eine Ausnahme.
Kreditkarten sind sowohl bei Online-Geldtransaktionen als auch im täglichen Privat- und Geschäftsleben einsetzbar. Sie werden entweder direkt von Kartengesellschaften oder in Zusammenarbeit von Banken und Kreditkartenorganisationen ausgegeben. Gebühren und Transaktionskosten werden vom Händler getragen, bei welchem der Karteninhaber Dienstleistungen oder Waren erworben hat. Erhoben werden diese Gebühren in Form eines Abschlags, welcher auch Disagio genannt wird. Je nach Branche und dem Transaktionsvolumen des Verkäufers ist die Höhe des Disagios unterschiedlich und wird in der Regel von der Kreditkartengesellschaft selbst vorgegeben. Über diese Vorgaben und eventuelle Sonderkonditionen kann der Händler in Ausnahmefällen auch verhandeln, besonders bei sehr hohem Transaktionsvolumen. Übliche Gebühren sind drei bis fünf Prozent zuzüglich einer fixen Pauschale von zehn bis 25 Cent pro Transaktion. Dieser Satz kann je nach Branche jedoch auch zwischen einem und zehn Prozent liegen. Für die Systembereitstellung entstehen dem Verkäufer außerdem monatliche Fixkosten. Bei Einhaltung aller Verfahrensanweisungen gewährt das ausgebende Kreditinstitut dem Verkäufer als Gegenleistung für die Gebühren eine Zahlungshaftung, welche auch Delkredere genannt wird. Die Gebühren bei einer Kreditkarte sind grundsätzlich wesentlichen höher als bei Zahlungsentwicklungen mit einer ec- oder einer Maestro-Karte. Eine Kreditkarte wird häufig kostenlos von Kreditinstituten an ihre Kunden ausgegeben. Manche Kreditinstitute verlangen für die kostenlose Bereitstellung einen bestimmten Kreditkartenumsatz, während andere Kreditinstitute eine bestimmte Jahresgebühr verlangen. Eine weitere Möglichkeit besteht in dem Erwerb von sogenannten Motivkarten, welche einmalig zwischen zehn und fünfzehn Euro kosten. Der Gebrauch einer Kreditkarte ist im Inland für den Kartenbenutzer in der Regel kostenlos und wird teilweise sogar durch gewisse Prämien belohnt. Der Einsatz einer Kreditkarte im Ausland ist jedoch häufig mit zusätzlichen Gebühren verbunden. Erforderlich für den Einsatz der Kreditkarte ist die Akzeptanz der Karte beim Händler oder vom Geldautomaten. Die verschiedenen Kreditkartenarten haben dabei eine unterschiedliche Akzeptanzrate. Ein Grund für diese unterschiedliche Akzeptanz sind die verschiedenen Preismodelle der unterschiedlichen Marken. Ausnahmslos akzeptiert werden Kreditkarten weltweit sowohl von Vertragsunternehmen als auch von Akzeptanzstellen. In den Vereinigten Staaten ist die Akzeptanzrate von Kreditkarten im internationalen Vergleich am höchsten. Die Kreditkarte ermöglicht flexibles und bargeldloses Zahlen. Verschiedene Kreditkartenarten unterscheiden sich jedoch stark in den Punkten Abrechnungsmöglichkeiten und Verwendbarkeit. |